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Was ist das Koch-Chemie Ces? Ein pH 6 Pflegeshampoo mit SiO₂-Komponente, das in einem Arbeitsschritt reinigt und einen hydrophoben Polymerfilm auf Lack, Glas und Kunststoff hinterlässt. Kein Ersatz für eine vollwertige Keramikversiegelung, sondern Booster für bereits beschichtete Fahrzeuge.
Koch-Chemie Ces ist ein Pflegeshampoo mit Versiegelungseffekt von Koch-Chemie aus Unna, das auf einer Kombination aus mildem Tensidsystem und SiO₂-basierten Pflegekomponenten arbeitet. Während die Tenside Straßenfilm, Insektenreste und losen Bremsstaub vom Lack lösen, lagern sich die siliziumhaltigen Polymere beim Spülgang ab und bilden einen dünnen, stark wasserabweisenden Schutzfilm. Das Ergebnis ist ein nasser Lack, von dem Wasser in dichten Perlen abrollt, und ein Tiefenglanz den ein Standard-Shampoo nicht liefert.

Praxistipp von Detailing1: Den Versiegelungseffekt verlierst du, wenn du das Auto nach der Wäsche an der Luft trocknen lässt. Die SiO₂-Komponente ist beim Spülen noch nass am Lack — sie braucht den mechanischen Druck eines weichen Trockentuchs, um sich gleichmäßig zu verteilen und zu binden. Ohne Wischschritt entstehen Wasserflecken statt Glanz. Plane deshalb 5–10 Minuten extra für ein großes Mikrofaser-Trockentuch ein und arbeite Sektion für Sektion.
Das Ces gibt sein bestes Ergebnis im Two-Bucket-Verfahren: Wascheimer mit 50 ml Ces auf 10 l warmes Wasser, separater Spüleimer mit klarem Wasser, dazu ein hochfloriger Mikrofaser-Waschhandschuh. Der zweite Eimer hält den Schmutz aus dem Wasch-Eimer fern — das schützt den Lack vor Wischspuren und sorgt dafür, dass jede Sektion mit sauberer Schaumkonzentration angearbeitet wird. Wer auf den zweiten Eimer verzichtet, schiebt die gröbsten Schmutzpartikel mehrfach über den Lack und holt sich die Swirls die das Ces nicht mehr ausgleichen kann.
Vor dem Shampoo IMMER vorspülen. Ein Hochdruckreiniger oder Gartenschlauch entfernt losen Sand und Streusalz. Wer das vergisst, schiebt die groben Partikel mit dem Handschuh über den Lack und holt sich Mikrokratzer.
Bei starker Verschmutzung oder Insektenbelag empfiehlt sich davor ein Vorreiniger als Snow-Foam, sonst arbeitet das Ces an der Pflegekomponente vorbei. Fahrzeuge mit eingetrockneten Pollen oder Saharastaub brauchen die Vorreinigung zwingend.
Arbeite immer am schattigen, kühlen Lack — nicht in der Sonne, nicht auf warmer Motorhaube. Sonst trocknet der Schaum an, hinterlässt Wasserflecken und der Versiegelungseffekt baut sich ungleichmäßig auf. Von oben nach unten arbeiten, Sektion für Sektion, jede Sektion einzeln abspülen — der Polymerfilm bildet sich erst beim Spülgang.
Das ist der zentrale Unterschied zu reinen Reinigungs-Shampoos: Bei denen ist es egal wie lange der Schaum auf dem Lack steht, beim Ces steht und fällt das Ergebnis mit dem zeitnahen Spülen jeder Sektion. Wer das Auto komplett einschäumt und erst am Ende abspült, verschenkt den größten Teil des Versiegelungseffekts und bekommt nur ein Standard-Reinigungsergebnis.
Eine letzte Stellschraube ist die Wassertemperatur. Lauwarmes Wasser zwischen 25 und 35 °C aktiviert die SiO₂-Komponente besser als kaltes Leitungswasser, der Schaum bildet sich schneller und der Pflegefilm bindet gleichmäßiger. Bei eiskaltem Wasser im Winter fühlt sich der Lack nach der Wäsche zwar sauber an, aber das volle Hydrophobie-Potential bleibt ungenutzt — dann lieber einen Eimer Heißwasser dazumischen, bis die Mischung handwarm ist.

Das Ces ist Detailing1s erste Wahl als Wartungs-Shampoo für bereits beschichtete Fahrzeuge — nicht als Versiegelung-Ersatz. Wer noch nie ein Coating aufgetragen hat, bekommt mit dem Ces einen echten, sichtbaren Hydrophobie-Effekt. Wer bereits ein Keramik-Coating fährt, verlängert mit jeder Wäsche dessen Standzeit um ein paar Wochen, weil die SiO₂-Pflegekomponente die ursprüngliche Versiegelung nährt statt zu degradieren.
Stark sind die Berichte aus der Praxis: Auf frisch gewachsten oder gecoateten Lacken kommt nach der ersten Wäsche ein deutlich satterer Tiefenglanz, das Wasser perlt in 3–5 mm großen Tropfen ab. Verifizierte Käufer bei Trusted Shops berichten regelmäßig von einem sichtbaren Abperleffekt und einem angenehmen Beere-Mandel-Duft — bei einem Werkstatt-Hersteller wie Koch-Chemie eine Seltenheit.
Ehrlich zur Limitierung: Auf einem ungewachsten, ungecoateten Lack hält der Versiegelungseffekt etwa 2–4 Wochen, je nach Witterung. Bei Dauerregen oder Salzeinsatz im Winter eher kürzer. Wer ein dauerhaftes Coating mit 12+ Monaten Standzeit will, kommt am echten Keramik-Coating nicht vorbei. Wer dazwischen pflegen und auffrischen will, ist mit dem Ces richtig.
Wer bereits ein älteres Coating hat das langsam müde wird, sollte zum spezialisierten Koch-Chemie Reactivation Shampoo greifen — das reaktiviert die SiO₂-Bindung gezielter als das Ces. Und wer das Auto direkt vor einer Coating-Auftragung wäscht, sollte zum Ces nicht greifen: Der Polymerfilm stört die Haftung der neuen Versiegelung. Dafür ist ein neutrales Vorbereitungs-Shampoo ohne Pflegekomponente die richtige Wahl, weil sonst die Vorarbeit umsonst war.

Das Ces ist die richtige Wahl für Fahrzeughalter die alle 1–2 Wochen waschen, ein gepflegtes Finish wollen, aber nicht regelmäßig wachsen oder coaten möchten. Du investierst 20–30 Minuten pro Wäsche und bekommst dafür ein Ergebnis, das einem aufwändig polierten Show-Car optisch erstaunlich nahe kommt — ohne den Schritt der Politur. Besonders relevant für Vielfahrer in der Stadt, Pendler mit Tiefgaragen-Stellplatz und alle die ein gecoatetes Fahrzeug haben und dessen Standzeit aktiv verlängern wollen.
Weniger geeignet ist das Ces für Werkstätten und Aufbereiter, bei denen reine Reinigungsleistung Priorität hat. Dafür ist das Koch-Chemie Aktivwäsche AW die stärkere Wahl, weil das Ces bei stark eingearbeitetem Bremsstaub und Insektenbelag schneller an seine Grenzen stößt.
Als kompletter Wasch-Workflow für die Zielgruppe sieht das so aus: Vorspülen mit Hochdruckreiniger, Snow-Foam für die Vorreinigung bei Bedarf, dann Two-Bucket-Wäsche mit dem Ces. Anschließend mit dem Soft99 Max Wash Trockentuch Sektion für Sektion abnehmen — kein Lufttrocknen.
Bei den 1L-Varianten gibt es bei Detailing1 zusätzlich das Bundle mit Dosierkappe — die spart bei der wöchentlichen Anwendung Zeit und verhindert Überdosierung. Das ist in der Praxis der häufigste Fehler beim Ces: Mehr Shampoo bringt keinen besseren Effekt, sondern nur den doppelten Verbrauch.
Für Vielfahrer und Mehrwagen-Haushalte rechnet sich das 5L-Gebinde nach etwa 80 Wäschen, weil der Literpreis dort rund 30% unter der 1L-Flasche liegt. Wer wöchentlich wäscht, kommt damit gut zwei Jahre aus und hat den Mehrpreis nach einem halben Jahr eingespart.
Ein letzter Detailing1-Insight für die Zielgruppe: Das Ces wird mit der Zeit besser. Beim ersten Einsatz auf einem ungewachsten Lack ist der Hydrophobie-Effekt sichtbar, aber moderat. Ab der dritten oder vierten Wäsche legt sich Schicht für Schicht ein dichterer Polymerfilm an.
Plötzlich perlt Wasser bei einem normalen Sommerregen so ab, als hätte das Auto frisch ein Spray-Sealant bekommen. Das ist der Punkt an dem die meisten Käufer auf das Ces umsteigen und es nicht mehr hergeben — kein Wundermittel beim ersten Mal, aber ein zuverlässiger Aufbau-Effekt über die Saison hinweg.

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